20-05-2025, 16:49 - Wörter:
"Und eine Ewigkeit habe ich dein ernstes Gesicht vermisst", erwiderte Erik mit einem leichten Kopfschütteln auf Veiths Bemerkung. Veith war wohl genau das, was die anderen Königreiche sich unter einem echten Winterländer vorstellten: Helles Haar, mürrischer Ausdruck, wortkarg und wetterfest. Doch Erik mochte ihn. Mochte die klaren, einfachen Linien dieses Mannes, das ruhige, unaufdringliche Wesen, das er selbst nie für sich beanspruchen konnte. Sie waren wie Tag und Nacht – und Erik war ohne Zweifel der strahlende Tag, während Veith die stille, dunkle Nacht war. Kein Wunder, dass die Frauen ihn faszinierend fanden.
"Das ist ganz wunderbar. Annehmlichkeiten können wir uns demnächst wieder bei mir Zuhause gönnen – es wird sicher bald wieder einen Grund zum Feiern geben." Die Fürsten – oder besser: der Prinz von Wolfsmark – verstanden es bekanntermaßen, wie man Feste nahm. Mit Glanz, Übermut und einem Schuss zu viel Wein.
"Wenn der Krieg erst gewonnen oder verloren ist, bleibt am Ende doch nur die Gesellschaft der eigenen Familie wirklich von Interesse." Erik lächelte, doch seine Worte trugen Gewicht. Er nahm den Krieg ernst, so sehr wie es seine Natur zuließ. Augusto war ein Gegner, den man nicht unterschätzen durfte – auch wenn viele Winterländer ihn längst abgeschrieben hatten. Erik allerdings war nicht mehr der Unbekümmerte, der er noch vor einem Jahr gewesen war.
Nicht seitdem seine Frau ein Kind unter dem Herzen trug. Seither war da ein leiser Wandel in ihm. Keine Angst – aber vielleicht Besonnenheit. Eine neue Verantwortung, die mit ihm ging, leise, stetig, unausgesprochen.
"Nun, ich würde gerne ein Wildschwein erlegen. Die letzten Tage hatte ich kein Glück, aber so ein Tier gibt eine stattliche Mahlzeit ab – und die Hauer habe ich meiner Frau versprochen." Erik hielt kurz inne, beugte sich ein Stück näher zu Veith hinüber.
"Weil sie doch mein Wildschweinchen ist", flüsterte er verschwörerisch, als könnte Reinka jeden Moment aus dem nächsten Busch springen und ihn vom Pferd stoßen.
"Das ist ganz wunderbar. Annehmlichkeiten können wir uns demnächst wieder bei mir Zuhause gönnen – es wird sicher bald wieder einen Grund zum Feiern geben." Die Fürsten – oder besser: der Prinz von Wolfsmark – verstanden es bekanntermaßen, wie man Feste nahm. Mit Glanz, Übermut und einem Schuss zu viel Wein.
"Wenn der Krieg erst gewonnen oder verloren ist, bleibt am Ende doch nur die Gesellschaft der eigenen Familie wirklich von Interesse." Erik lächelte, doch seine Worte trugen Gewicht. Er nahm den Krieg ernst, so sehr wie es seine Natur zuließ. Augusto war ein Gegner, den man nicht unterschätzen durfte – auch wenn viele Winterländer ihn längst abgeschrieben hatten. Erik allerdings war nicht mehr der Unbekümmerte, der er noch vor einem Jahr gewesen war.
Nicht seitdem seine Frau ein Kind unter dem Herzen trug. Seither war da ein leiser Wandel in ihm. Keine Angst – aber vielleicht Besonnenheit. Eine neue Verantwortung, die mit ihm ging, leise, stetig, unausgesprochen.
"Nun, ich würde gerne ein Wildschwein erlegen. Die letzten Tage hatte ich kein Glück, aber so ein Tier gibt eine stattliche Mahlzeit ab – und die Hauer habe ich meiner Frau versprochen." Erik hielt kurz inne, beugte sich ein Stück näher zu Veith hinüber.
"Weil sie doch mein Wildschweinchen ist", flüsterte er verschwörerisch, als könnte Reinka jeden Moment aus dem nächsten Busch springen und ihn vom Pferd stoßen.
![[Bild: Erik_Signatur_01.png]](https://into-oblivion.de/grafiken/RPG/Erik_Signatur_01.png)
