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Bleeding Sun
01.10.1016 - 16:30
Strand und Straßen von King's Portal

Sommerland
Nadir ben Sahid
Sommerland
Alter 44
Beruf Prinz von Matariyya
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Pat
#2
Ob er seine Heimat vermisste? Irgendwo schon. Reisen war nun wahrlich nichts, was Nadir fremd war, aber so eine gewisse Sehnsucht gab es doch immer mal. Andererseits hatte er die Früchte seiner Heimat ausgiebig gekostet, weshalb er froh war, sich an anderen Früchten zu probieren. Dass das bei Nadir im Wesentlichen Frauen waren, das ist unangezweifelt, doch es war auch mehr als das: Fremdes Essen, fremdes Klima, fremde Kulturen, fremde Menschen. In den Jahren hatte er bemerkt, wie sehr es einen beeinflusste, wo man aufwuchs. Allerdings glaubte er auch, dass Menschen sich zu sehr darauf ausruhten, dies als Gründe für Engstirnigkeiten zu nehmen. Während die Sommerlande einen offeneren Lebensstil pflegten, überschreitete Nadir in seiner Position selbst diese Offenheit noch einmal. Als Skandalprinz reiste er durch die Länder und blieb am Ende doch eine angenehmere Gesellschaft als Ridvan, wenngleich Nadir seinen Bruder sehr schätzte. Angenehm hieß ja nicht verlässlich ...

Er war zur Liebe seiner Nichte nach Castandar gekommen. Er war für sie da, motivierte sie, hörte ihr zu, ja, tröstete sie vielleicht manchmal. Zu ihr pflegte er seit jeher ein enges Verhältnis und es fiel ihm fast schwer, sie hier zu lassen; er wusste nämlich vor allem nicht, ob er sie einer glücklichen Zukunft überließ - oder nie endenden Ketten. Er blieb optimistisch - und würde ohnehin oft genug hier sein. Castandor gehörte zu den Orten, die er durchaus gerne aufsuchte. Und manchmal vergaß er dafür auch seinen Stand. Das war der Vorteil: Kaum jemand wusste, dass er der Prinz war. Und das war angenehm; es war eine Karte, die er dann rausholte, wenn er sie brauchte. So wirkte er wie jemand aus den Sommerlanden, der nicht am Hungertuch nagte. Das reichte meistens für die Ziele, die Nadir an einem Tag wie diesen pflegte. Es wäre wohl unrühmlich zu behaupten, dass er sich am Strand bewegte - durch die Massen schlendern, die Geruch ignorierend - und Ausschau nach charmanter und attraktiver Gesellschaft war. Manchmal war er es Leid einfach der nächstbesten Frau Gold zu zustecken. Manchmal wollte er auch einfach überzeugen, erobern. Das fiel ihm nie arg schwer, er war auch nie allzu moralisch dabei und ignorierte vielleicht auch mal potenzielle Eheringe am Finger.

Die braunen Augen des Prinzen erspähten recht schnell eine Frau, die konzentriert am Meer etwas reinigte. Er erkannte nicht, ob es Gegenstände oder ihre Hände waren. Was Nadir erkannte, war, dass ihn die Silhouette in den Bann zog. Es war wie eins der Lieder, die von einer schönen Frau am Meer sangen, das Haar locker über die Schultern hängend, im Wind wehend. In seinen Liedern trug die besagte Frau wohl weniger, aber man musste wohl - erstmal - Abstriche machen!
Ehrlicherweise vernahm er die singende Stimme erst, als er ihr näher kam. Sie war konzentriert, wusch die Gegenstände - es müssten Perlen sein - gründlich und wirkte aus der Nähe noch anziehender. "Eine singende Frau im Meer, die Männer um ihre Gedanken bringt, kenne ich eher aus Gedichten.", sprach er doch in typisch charmanter Manier. Auch hier hielt er sich nicht zurück, einen eher offeneren und doch edleren Kleidungsstil an den Tag zu legen. Er hatte allerdings auf Schmuck und Ähnliches verzichtet, sonst wäre es wohl gefährlicher für ihn. Und so musterte er sie, die Arme, die arbeitenden Hände - und er überlegte, ob er sie schon mal gesehen hatte. "Aber hier bin ich und wünschte, eine Perle zu sein." Er lächelte verschmitzt. "Habt Ihr etwas dagegen, wenn ich dem Gesang lausche und den Anblick genieße?"
[Bild: Pedro-Pascal-Signatur.png]
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Bleeding Sun - von Aurelia Marsili - 06-06-2025, 08:49
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RE: Bleeding Sun - von Aurelia Marsili - 21-12-2025, 10:10
RE: Bleeding Sun - von Nadir ben Sahid - 01-02-2026, 20:33

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