15-08-2025, 18:50 - Wörter:
Nähe und Zuwendung waren wichtige Dinge für die meisten Lebewesen. Insbesondere Säugetiere schienen darauf regelrecht angewiesen zu sein. Ihre sozialen Speicher mussten aufgeladen und gepflegt werden, wenn man nicht wollte, dass sie unnötig verkümmerten und sich schließlich ganz und gar verabschiedeten.
Mit Pferden war es in dieser Hinsicht nicht anders als mit Menschen.
Nicht mit Gewalt kam man zum Ziel. Aber mit viel Verständnis, Akzeptanz, Ruhe und Gelassenheit.
Céo besaß zumindest von letzterem heute nicht besonders viel.
Er war offenkundig mit dem falschen Huf zuerst aufgestanden und bediente sich emotionstechnisch allgemeiner Grummligkeit.
Bereits zweimal hatte er den Kopf weggezogen, nur um sie kurz darauf zu schubsen und sich harsch Streicheleinheiten einzufordern.
Maebh hatte ihm das Halfter schließlich vom Kopf genommen und ihn zu sich gezogen, die Stirn gegen die des Pferdes legend.
„Ich weiß“, murmelte sie leise. „Ich habe auch manchmal einen wirklich schlechten Tag und würde es gerne genauso handhaben wie du. Aber das steht uns wirklich nicht zu Gesicht,hmh?“, wollte sie wissen und belohnte seine einkehrende Ruhe mit einem Haferkeks.
Sanft fuhren ihre Fingerspitzen über die Nase ihres Pferdes. Ganz unaufdringliche Nähe. Liebe, die ein ungestümes Männerherz nun einmal brauchte.
Manchmal.
Eine Stimme ließ sie innehalten.
Und prompt wandte sie sich um, die Augen überrascht geweitet. Und pure Freude leuchtete in ihren Zügen auf, als sie erkannte, wer sie angesprochen hatte.
„Du meine… Rowan!“
Sie schob sich aus Céos Box, nachdem sie mit einem schnellen Blick sicher gestellt hatte, dass niemand sie sehen würde. Und umarmte den Mann voller Freude.
Auch wenn sie eindeutig würden reden müssen.
Es war Zeit vergangen. Und es hatten sich Dinge entwickelt.
„Es tut so gut, dich zu sehen“, stellte sie ehrlich fest und blinzelte überrascht, als Céo sie mit der Schnauze anstieß, wie um sie zur Seite zu schieben.
Er hatte es ganz entschieden auf den Apfel in Rowans Hand abgesehen und Maebh drückte die Nase ihres Pferdes sanft ein wenig zurück.
„Wie lange bleibst du? Was hast du alles erlebt? Wie geht es dir? Du musst mir alles erzählen!“
Die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus. Ungewohnterweise schnell und ungestüm, so wie sie früher einmal gewesen war.
Bei Rowan hatte sie nie darüber nachdenken müssen, wie sie sich gab. Er schien genau diese Dinge an ihr zu mögen, die ihrem Stand keineswegs entsprachen.
Mit Pferden war es in dieser Hinsicht nicht anders als mit Menschen.
Nicht mit Gewalt kam man zum Ziel. Aber mit viel Verständnis, Akzeptanz, Ruhe und Gelassenheit.
Céo besaß zumindest von letzterem heute nicht besonders viel.
Er war offenkundig mit dem falschen Huf zuerst aufgestanden und bediente sich emotionstechnisch allgemeiner Grummligkeit.
Bereits zweimal hatte er den Kopf weggezogen, nur um sie kurz darauf zu schubsen und sich harsch Streicheleinheiten einzufordern.
Maebh hatte ihm das Halfter schließlich vom Kopf genommen und ihn zu sich gezogen, die Stirn gegen die des Pferdes legend.
„Ich weiß“, murmelte sie leise. „Ich habe auch manchmal einen wirklich schlechten Tag und würde es gerne genauso handhaben wie du. Aber das steht uns wirklich nicht zu Gesicht,hmh?“, wollte sie wissen und belohnte seine einkehrende Ruhe mit einem Haferkeks.
Sanft fuhren ihre Fingerspitzen über die Nase ihres Pferdes. Ganz unaufdringliche Nähe. Liebe, die ein ungestümes Männerherz nun einmal brauchte.
Manchmal.
Eine Stimme ließ sie innehalten.
Und prompt wandte sie sich um, die Augen überrascht geweitet. Und pure Freude leuchtete in ihren Zügen auf, als sie erkannte, wer sie angesprochen hatte.
„Du meine… Rowan!“
Sie schob sich aus Céos Box, nachdem sie mit einem schnellen Blick sicher gestellt hatte, dass niemand sie sehen würde. Und umarmte den Mann voller Freude.
Auch wenn sie eindeutig würden reden müssen.
Es war Zeit vergangen. Und es hatten sich Dinge entwickelt.
„Es tut so gut, dich zu sehen“, stellte sie ehrlich fest und blinzelte überrascht, als Céo sie mit der Schnauze anstieß, wie um sie zur Seite zu schieben.
Er hatte es ganz entschieden auf den Apfel in Rowans Hand abgesehen und Maebh drückte die Nase ihres Pferdes sanft ein wenig zurück.
„Wie lange bleibst du? Was hast du alles erlebt? Wie geht es dir? Du musst mir alles erzählen!“
Die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus. Ungewohnterweise schnell und ungestüm, so wie sie früher einmal gewesen war.
Bei Rowan hatte sie nie darüber nachdenken müssen, wie sie sich gab. Er schien genau diese Dinge an ihr zu mögen, die ihrem Stand keineswegs entsprachen.
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