20-10-2025, 12:42 - Wörter:
Cathal nickte schwach, als Muirín sagte, dass diese Aufteilung erst einmal in Ordnung für sie sei. Immerhin – in diesem Punkt schienen sie sich einig zu sein. Ein gemeinsames Gemach würde nur unnötige Nähe entstehen lassen, die von ihm weder gewollt noch in irgendeiner Form gewünscht war. Dass es seiner zukünftigen Gemahlin ebenso ging, erleichterte einen kleinen Teil in ihm ungemein – auch wenn das vielleicht nicht sonderlich freundlich war. Doch sie waren nun einmal kein Liebespaar, und Cathal, der der Liebe ähnlich schwer gegenüberstand wie auch anderen emotionalen Talfahrten, wollte nicht, dass sie zu einem solchen würden. Schon gar nicht auf einem so manipulativen Weg.
Cathal aß weiter, und die Stille, die sich plötzlich über den Raum legte – nur durch das Schaben von Besteck und das Abstellen der Weinkelche unterbrochen –, lastete schwer auf seinem Gemüt. Sein Verstand bemühte sich noch immer, die Notwendigkeit all dessen zu begreifen, während die nagende Unzufriedenheit eine düstere Wolke in ihm ausbreitete. Erst Muiríns Frage ließ den Fraser aufmerken, und er brauchte nicht lange darüber nachzudenken: Auch er war nur allzu bereit, sich dieser Situation unter den Blicken seines Vaters und dessen Gemahlin zu entziehen. „Das klingt nach einer guten Idee“, sagte er schließlich, legte das Besteck beiseite und erhob sich. Seine Hand glitt kurz über die Lehne des benachbarten Stuhls, ehe er um den Tisch herumtrat und neben seiner Zukünftigen stehenblieb. Das Echo seiner eigenen Schritte, das Maß, das er nahm, half ihm, sich zu orientieren – auch wenn ihm das Augenlicht fehlte.
Er zog leicht an ihrem Stuhl, als sie sich erhob, um es ihr zu erleichtern – und damit der Stuhl nicht wieder über den Boden schabte wie zuvor – ehe er ihr den Arm hinhielt, damit sie sich einhaken konnte. „Entschuldigt uns…“, sagte er noch zu den anderen beiden Anwesenden, dann setzte er sich in Bewegung und verließ den Saal.
Nachdem sie den Saal verlassen hatten, löste sich eine leichte Anspannung aus seinen Schultern, auch wenn der Grund dafür noch an seinem Arm ruhte. Die Situation war mehr als unglücklich gewesen, und Cathal musste sich eingestehen, dass er sich wohl nicht von seiner besten Seite gezeigt hatte. Es war kein direktes Bedauern, das ihn ergriff – dafür war er zu gleichgültig. „Verzeiht meinen Ausdruck vorhin.“ Er ging davon aus, dass sie verstand, was er meinte. Seine freie Hand glitt beiläufig über die kalte Steinmauer zu seiner Rechten, eine kurze Kontrolle ihres Standpunktes. „…ich bin recht unbeherrscht, wenn es um meine Familie geht und ich glaube, dass sie beleidigt wird“, erklärte er weiter und führte sie die Stufen hinunter, die zu der Tür führten, die auf die Klippen hinausführten.
Cathal aß weiter, und die Stille, die sich plötzlich über den Raum legte – nur durch das Schaben von Besteck und das Abstellen der Weinkelche unterbrochen –, lastete schwer auf seinem Gemüt. Sein Verstand bemühte sich noch immer, die Notwendigkeit all dessen zu begreifen, während die nagende Unzufriedenheit eine düstere Wolke in ihm ausbreitete. Erst Muiríns Frage ließ den Fraser aufmerken, und er brauchte nicht lange darüber nachzudenken: Auch er war nur allzu bereit, sich dieser Situation unter den Blicken seines Vaters und dessen Gemahlin zu entziehen. „Das klingt nach einer guten Idee“, sagte er schließlich, legte das Besteck beiseite und erhob sich. Seine Hand glitt kurz über die Lehne des benachbarten Stuhls, ehe er um den Tisch herumtrat und neben seiner Zukünftigen stehenblieb. Das Echo seiner eigenen Schritte, das Maß, das er nahm, half ihm, sich zu orientieren – auch wenn ihm das Augenlicht fehlte.
Er zog leicht an ihrem Stuhl, als sie sich erhob, um es ihr zu erleichtern – und damit der Stuhl nicht wieder über den Boden schabte wie zuvor – ehe er ihr den Arm hinhielt, damit sie sich einhaken konnte. „Entschuldigt uns…“, sagte er noch zu den anderen beiden Anwesenden, dann setzte er sich in Bewegung und verließ den Saal.
Nachdem sie den Saal verlassen hatten, löste sich eine leichte Anspannung aus seinen Schultern, auch wenn der Grund dafür noch an seinem Arm ruhte. Die Situation war mehr als unglücklich gewesen, und Cathal musste sich eingestehen, dass er sich wohl nicht von seiner besten Seite gezeigt hatte. Es war kein direktes Bedauern, das ihn ergriff – dafür war er zu gleichgültig. „Verzeiht meinen Ausdruck vorhin.“ Er ging davon aus, dass sie verstand, was er meinte. Seine freie Hand glitt beiläufig über die kalte Steinmauer zu seiner Rechten, eine kurze Kontrolle ihres Standpunktes. „…ich bin recht unbeherrscht, wenn es um meine Familie geht und ich glaube, dass sie beleidigt wird“, erklärte er weiter und führte sie die Stufen hinunter, die zu der Tür führten, die auf die Klippen hinausführten.
![[Bild: Cathal_Signatur_01.png]](https://into-oblivion.de/grafiken/RPG/facingthestorm/Cathal_Signatur_01.png)
