26-01-2026, 16:16 - Wörter:
Mehr Brummen, als Stimme, hallte durch den Raum und kam mehr in ihrem Herzen, als an ihren Ohren an. Sie konnte spüren, dass er die Wahrheit sagte. Dass sich etwas zwischen ihnen verändert hatte. Sie waren nun mehr ein Team, zogen am selben Strang und standen Seite an Seite. Meist eher emotional, als symbolisch, aber auch das würde sicherlich noch kommen. Glücklicherweise regierten Leifs Eltern, ihre Schwiegereltern, noch immer voller Gesundheit und mit eiserner Hand, sodass Aleena sich fortan vollkommen auf ihre Schwangerschaft konzentrieren konnte.
Aufmerksam lag ihr Blick auf der massigen Gestalt ihres Mannes. Wortkarg wie immer, durchquerte er das Zimmer und ließ sich mit einem beängstigenden Knarzen auf das Holzgestell fallen. Wäre die Matratze so weich gewesen, wie es zu Hause in ihrer Burg der Fall war, wäre Aleena nun sicher ein paar Zentimeter in die Höhe gehüpft, weil sein schwerer Körper neben ihr auf dem Stoff aufschlug, doch hier hatte sie sich selbst ein bisschen erhoben. Nur für den Fall, dass das Gestell unter ihnen beiden zusammenkrachte. Ihr schoss die Röte plötzlich in die Wangen, als ihr der Gedanke kam, dass andere Gäste im Gasthaus gewisse... Dinge denken konnten. Sie waren immerhin gemeinsam in dieses Zimmer verschwunden. Ohje ohje. Mit vor Röte bedeckten Wangen quietschte sie plötzlich leise, als sie den starken Arm ihres Mannes spürte und gar keine andere Wahl hatte, als sich ebenfalls neben ihn hinzulegen. Sie kicherte leise und wünschte sich, diesen Augenblick festzuhalten. Niemals hätte sie gedacht, dass sie neben ihm im Bett liegen und lachen würde. Es war so viel einfacher geworden, seitdem sie schwanger war, sodass ihr nun schon mehr als einmal der Gedanke gekommen war, dass das definitiv nicht das letzte Kind sein würde. Oder wer weiß, vielleicht würde es auch ausreichen, ihm einen Erben zu schenken. Denn auch wenn sie es liebte schwanger zu sein und sie diese Verbundenheit mit ihrem Mann sehr genoss, so wusste sie nicht, ob sie noch einmal das Bett mit ihm teilen wollte. Es waren immer recht... unangenehme Momente zwischen ihnen gewesen. Gar nicht mal körperlich unangenehm, sondern emotional. Wie eine Pflicht, die erledigt werden musste... Nur dass diese Pflicht eben ihre Intimität war. Und das überein zu bringen war für die junge Frau manchmal gar nicht so einfach.
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Aufmerksam lag ihr Blick auf der massigen Gestalt ihres Mannes. Wortkarg wie immer, durchquerte er das Zimmer und ließ sich mit einem beängstigenden Knarzen auf das Holzgestell fallen. Wäre die Matratze so weich gewesen, wie es zu Hause in ihrer Burg der Fall war, wäre Aleena nun sicher ein paar Zentimeter in die Höhe gehüpft, weil sein schwerer Körper neben ihr auf dem Stoff aufschlug, doch hier hatte sie sich selbst ein bisschen erhoben. Nur für den Fall, dass das Gestell unter ihnen beiden zusammenkrachte. Ihr schoss die Röte plötzlich in die Wangen, als ihr der Gedanke kam, dass andere Gäste im Gasthaus gewisse... Dinge denken konnten. Sie waren immerhin gemeinsam in dieses Zimmer verschwunden. Ohje ohje. Mit vor Röte bedeckten Wangen quietschte sie plötzlich leise, als sie den starken Arm ihres Mannes spürte und gar keine andere Wahl hatte, als sich ebenfalls neben ihn hinzulegen. Sie kicherte leise und wünschte sich, diesen Augenblick festzuhalten. Niemals hätte sie gedacht, dass sie neben ihm im Bett liegen und lachen würde. Es war so viel einfacher geworden, seitdem sie schwanger war, sodass ihr nun schon mehr als einmal der Gedanke gekommen war, dass das definitiv nicht das letzte Kind sein würde. Oder wer weiß, vielleicht würde es auch ausreichen, ihm einen Erben zu schenken. Denn auch wenn sie es liebte schwanger zu sein und sie diese Verbundenheit mit ihrem Mann sehr genoss, so wusste sie nicht, ob sie noch einmal das Bett mit ihm teilen wollte. Es waren immer recht... unangenehme Momente zwischen ihnen gewesen. Gar nicht mal körperlich unangenehm, sondern emotional. Wie eine Pflicht, die erledigt werden musste... Nur dass diese Pflicht eben ihre Intimität war. Und das überein zu bringen war für die junge Frau manchmal gar nicht so einfach.
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Manchmal wünschte ich, ich könnte auch eher so eine Rüstung tragen
", murmelte sie immer noch grinsend und deutete mit einem Kopfnicken auf die Metallplatten, die Leif normalerweise an seinen Armen und Beinen trug, die jetzt aber achtlos in einer Zimmerecke lagen. "Wobei das Gewicht mich vermutlich bewegungsunfähig machen würde
", kicherte sie noch immer und genoss die warme Berührung auf ihrem Bauch. Sie legte ihre Hand auf seine große Pranke und wünschte sich endlich das erste Mal Kindsbewegung spüren zu können. Laut den Heilerinnen konnte es bald soweit sein, doch bisher war nur die morgendliche Übelkeit und der bittere Geschmack im Mund ihr Indiz dafür, dass da ein Kind in ihrem Bauch heranwuchs. "
Frauen können nicht einfach irgendein Kleid tragen. Prinzessinnen schon mal überhaupt nicht
", seufzte sie leise und zuckte mit den Schultern. Sie war nicht daran interessiert die wenige Zeit, die sie zusammen hatten, über solch belanglose Dinge zu sprechen. Aleena war diese Art Kleid gewohnt. Auch, selten tief durchatmen zu können. "
Laut den Heilerinnen könnte es bald soweit sein, dass man Kindsbewegung spüren kann
", erzählte sie ihm freudestrahlend und wackelte aufgeregt mit den Füßen, die mittlerweile ebenfalls auf dem Bett lagen. "Wisst ihr schon, wie lange ihr weg sein werdet?
", fragte sie leise und streichelte mit ihrem Daumen über seinen Handrücken.
![[Bild: j6XVt2e.png]](https://i.imgur.com/j6XVt2e.png)
