10-02-2026, 12:32 - Wörter:
Ob er sich der Wirkung auf den zukünftigen König bewusst war? Selbstverständlich. Tariq Al-Fawahir hatte in seinem Leben noch nie irgendwas dem Zufall überlassen. Aber wie nah er Samir gekommen war, war selbst für ihn überraschend. Den eigenen Vorlieben kam es zu Gute, sicher. Aber wenn er in diese dunklen Augen schaute, tiefblau wie die tiefste See, die Menschenaugen je selbst erblickt hatten... empfand er nichts. Nichts außer tiefer Zufriedenheit. Die Gewissheit, dass er einen Bann erschaffen hatte, den Samir nicht einfach brechen würde. Er sah in diese unschuldigen Augen und wusste, dass Samir ihm gehörte. Mit Haut und Haar. Alles, was er hatte. Seine Gefühle. Sein Besitz. Sein Einfluss. All das gehörte Tariq und er konnte es sich mit einem Fingerschnipsen nehmen. Genau wie er ihn nehmen konnte. Widerstand hatte er kaum zu erwarten.
«Ich muss dich kaum erinnern, wie die letzte Volltrunkenheit abgelaufen ist? Und wo sie endete? Du hast nun eine Außenwirkung, Samir. Und in einigen Tagen wird ganz Matariyya deinen Namen kennen. Man wird jeden Schritt, den du tust, ganz genau beobachten. Und du willst doch kein König sein, der seinem Volk Anlass gibt, an ihm zu zweifeln, hmh?»
Ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen, als Samir den Kopf senkte und sich somit ganz und gar in seine schützenden Hände begab. In seine Weisung, die ihm den Weg zeigte, den er zu gehen hatte. Samir hielt es für Romantik. Doch für Tariq waren es die Zügel, die er locker in der Hand halten konnte, während sein Reittier brav trainiert in die passende Richtung lief. Wenn man es nur weit genug an die heimischen Stallungen gewöhnt hatte, würden seine Instinkte es immer wieder zurück nach Hause führen. Die Heimat wirkte in diesem Fall wie der Richtstern am Himmel, den ein Navigator nutzte, um anhand der Gestirne zu bestimmen, welche Route man nehmen musste.
Der Kuss war intensiv. Er konnte die leichte Säure des Weines noch auf den Lippen des jüngeren Mannes schmecken. Er spürte die Sehnsucht. Wie sich Samirs Körper unter seinen Händen ihm entgegen bog. Wie sein Atem stockte. Und er genoss diese Macht.
Wenn er wollte, dann hatte er sogar Gewalt über das Leben seiner Liaison. Er hätte alles tun können. Und während Samir nach Luft rang und sich nur schwer von ihm lösen konnte, seine Hände sich in Tariqs Hemd krallten, blieb der Schwarzhaarige hoch aufgerichtet stehen. Nur seine Augen folgten den Bewegungen seines untertänigsten Dieners und ein fast schon wohlwollendes Lächeln zeichnete sich auf seine Lippen, während er ihm die Küsse erlaubte. Ihm zugestand, wie seine Lippen an seinem Körper entlang suchten.
«Knie dich hin.»
Der Befehl stand allein für sich. Seine Stimme war warm wie Honig in Tee, doch der Befehl war unmissverständlich und klar.
«Ich will, dass du die Augen schließt und den Kopf in den Nacken legst. Die Hände nimmst du auf den Rücken.»
Wenn er es wieder gut machen wollte, dann konnte Tariq sich auch ein wenig Spaß gönnen. Und wer hatte schon den Luxus, einen König vor sich knien zu lassen. Diese Macht hatte niemand auf der ganzen weiten Welt. Nur er hatte sie. Er war besonders. Er war es, der eigentlich Macht hatte. Und dieser Umstand stimmte ihn schon jetzt ausgesprochen zufrieden.
«Ich muss dich kaum erinnern, wie die letzte Volltrunkenheit abgelaufen ist? Und wo sie endete? Du hast nun eine Außenwirkung, Samir. Und in einigen Tagen wird ganz Matariyya deinen Namen kennen. Man wird jeden Schritt, den du tust, ganz genau beobachten. Und du willst doch kein König sein, der seinem Volk Anlass gibt, an ihm zu zweifeln, hmh?»
Ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen, als Samir den Kopf senkte und sich somit ganz und gar in seine schützenden Hände begab. In seine Weisung, die ihm den Weg zeigte, den er zu gehen hatte. Samir hielt es für Romantik. Doch für Tariq waren es die Zügel, die er locker in der Hand halten konnte, während sein Reittier brav trainiert in die passende Richtung lief. Wenn man es nur weit genug an die heimischen Stallungen gewöhnt hatte, würden seine Instinkte es immer wieder zurück nach Hause führen. Die Heimat wirkte in diesem Fall wie der Richtstern am Himmel, den ein Navigator nutzte, um anhand der Gestirne zu bestimmen, welche Route man nehmen musste.
Der Kuss war intensiv. Er konnte die leichte Säure des Weines noch auf den Lippen des jüngeren Mannes schmecken. Er spürte die Sehnsucht. Wie sich Samirs Körper unter seinen Händen ihm entgegen bog. Wie sein Atem stockte. Und er genoss diese Macht.
Wenn er wollte, dann hatte er sogar Gewalt über das Leben seiner Liaison. Er hätte alles tun können. Und während Samir nach Luft rang und sich nur schwer von ihm lösen konnte, seine Hände sich in Tariqs Hemd krallten, blieb der Schwarzhaarige hoch aufgerichtet stehen. Nur seine Augen folgten den Bewegungen seines untertänigsten Dieners und ein fast schon wohlwollendes Lächeln zeichnete sich auf seine Lippen, während er ihm die Küsse erlaubte. Ihm zugestand, wie seine Lippen an seinem Körper entlang suchten.
«Knie dich hin.»
Der Befehl stand allein für sich. Seine Stimme war warm wie Honig in Tee, doch der Befehl war unmissverständlich und klar.
«Ich will, dass du die Augen schließt und den Kopf in den Nacken legst. Die Hände nimmst du auf den Rücken.»
Wenn er es wieder gut machen wollte, dann konnte Tariq sich auch ein wenig Spaß gönnen. Und wer hatte schon den Luxus, einen König vor sich knien zu lassen. Diese Macht hatte niemand auf der ganzen weiten Welt. Nur er hatte sie. Er war besonders. Er war es, der eigentlich Macht hatte. Und dieser Umstand stimmte ihn schon jetzt ausgesprochen zufrieden.
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