09-02-2026, 12:42 - Wörter:
Erik warf seinem Freund einen belustigten Blick zu und ließ einen tiefen, schweren Seufzer entweichen.
Die weiße Decke knirschte leise unter den Hufen ihrer Pferde, und die frostige Luft biss in ihre Wangen. Vor ihnen lag die Spur des Wildschweins, das sie nun schon fast eine Stunde verfolgten, verschlungen von den Schatten der kahlen Bäume und dem flackernden Licht der Wintersonne. Jeder Atemzug dampfte wie Rauch, und die Stille des Waldes schien selbst den Herzschlag zu hören. All diese Verzögerung nur, weil sie, wie Veith spöttisch gesagt hatte, „Waschweiber“ waren. Erik sah es hingegen als Abenteuer und eine willkommene Flucht vor dem Alltag.
Erik lachte leise, als Veith von seiner Schwester und ihrem Gemahl sprach, und das Bild lag ihm deutlich vor Augen. Der zukünftige Herrscher der Wolfsburg hegte großen Respekt vor den Frauen des Hauses Alvarsson und verstand wohl jeden Mann, der sich vor ihnen… fürchtete. Doch zugleich erkannte er die Herausforderung, die darin lag, eine solche Frau für sich zu gewinnen – so wie damals bei Reinka.
Erik trat vorsichtig über den knirschenden Schnee, folgte den Spuren mit wachen Augen und zog vorsorglich einen Pfeil aus seinem Köcher. Geschickt nockte er ihn an den Bogen, die Muskeln leicht angespannt, bereit für den Moment, in dem sie dem Tier gegenüberstehen würden.
Gerade, als er sich zu dem weißen Wolf umdrehen wollte, ließ ein Rascheln im Gebüsch gegenüber ihn erstarren. Sofort richtete sich seine volle Aufmerksamkeit darauf, jede Faser seines Körpers angespannt, bereit für das, was sich dort verbergen mochte.
„Natürlich hättest du recht, weißer Wolf“
, murmelte er, während er Veith zustimmte und den alten Thorin behutsam weiter vorwärts trieb. Mit einer übertriebenen Geste fuhr er sich durch das Haar. „Wir sind alte Waschweiber“
, sagte er grinsend, doch sein Blick glitt sofort wieder auf den Schnee unter ihren Füßen.Die weiße Decke knirschte leise unter den Hufen ihrer Pferde, und die frostige Luft biss in ihre Wangen. Vor ihnen lag die Spur des Wildschweins, das sie nun schon fast eine Stunde verfolgten, verschlungen von den Schatten der kahlen Bäume und dem flackernden Licht der Wintersonne. Jeder Atemzug dampfte wie Rauch, und die Stille des Waldes schien selbst den Herzschlag zu hören. All diese Verzögerung nur, weil sie, wie Veith spöttisch gesagt hatte, „Waschweiber“ waren. Erik sah es hingegen als Abenteuer und eine willkommene Flucht vor dem Alltag.
Erik lachte leise, als Veith von seiner Schwester und ihrem Gemahl sprach, und das Bild lag ihm deutlich vor Augen. Der zukünftige Herrscher der Wolfsburg hegte großen Respekt vor den Frauen des Hauses Alvarsson und verstand wohl jeden Mann, der sich vor ihnen… fürchtete. Doch zugleich erkannte er die Herausforderung, die darin lag, eine solche Frau für sich zu gewinnen – so wie damals bei Reinka.
„Ach, Veith…“
, seufzte Erik schließlich theatralisch. „Das bleibt nur so lange, bis eine Frau es schafft, dich aus deinem Schneckenhaus zu zerren.“
Der Norrholm machte eine wegwerfende Handbewegung. „Bis dahin kannst du ja im Stall bei den Schafen schlafen. Die sind ja auch recht kuschelig.“
Langsam ließ sich der junge Krieger aus dem Sattel gleiten, löste seinen Bogen und schwang ihn behände in die Hand, während die Kälte des Schnees unter seinen Stiefeln knirschte. Der Wald schien in gespannter Erwartung zu lauschen, als er sich bereit machte, die Fährte weiter zu verfolgen.„Jaja, komm, wir gehen, du alter mürrischer Kerl. Seit wann bist du so ungeduldig?“
schnatterte Erik und setzte sich in Bewegung, den Spuren des Schweins folgend. An Größe und Tiefe der Hufabdrücke erkannten sie, dass es sich um einen gewaltigen Keiler handelte – eines dieser Tiere, das mit derselben Selbstsicherheit durch den Wald zog wie der Norrholm selbst.Erik trat vorsichtig über den knirschenden Schnee, folgte den Spuren mit wachen Augen und zog vorsorglich einen Pfeil aus seinem Köcher. Geschickt nockte er ihn an den Bogen, die Muskeln leicht angespannt, bereit für den Moment, in dem sie dem Tier gegenüberstehen würden.
„Du solltest nach der Jagd mit zurückkommen. Von diesem Tier werden wir wohl die ganze Burg satt bekommen, und Reinka freut sich sicher, wenn sie mal wieder mit jemandem über ihre Pferde fachsimpeln kann“
, sagte Erik mit einer Selbstverständlichkeit, als würde er den älteren Krieger zu einem einfachen Mahl einladen – nicht zu Tisch eines zukünftigen Fürsten.Gerade, als er sich zu dem weißen Wolf umdrehen wollte, ließ ein Rascheln im Gebüsch gegenüber ihn erstarren. Sofort richtete sich seine volle Aufmerksamkeit darauf, jede Faser seines Körpers angespannt, bereit für das, was sich dort verbergen mochte.
![[Bild: Erik_Signatur_01.png]](https://into-oblivion.de/grafiken/RPG/Erik_Signatur_01.png)
